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Es war sehr lange still hier, aber das hatte und hat gute Gründe. Und darüber wollte ich schon lange mal was schreiben:

Grenzen. Jedermann hat Grenzen. Man kennt sie, oder erfährt irgendwann, dass sie existieren. Man respektiert oder ignoriert sie bei anderen, geht über die eigenen hinaus oder scheitert an ihnen. Grenzen sind wichtig. Überlebenswichtig. Wer zu oft über seine Grenzen hinausgeht, sammelt zwar viele Erfahrungen, oft auch viele gute, aber auf Dauer ist das anstrengend und gefährlich. Dann, wenn das „an die Grenze gehen“ nichts freiwilliges mehr hat, dann, wenn man muss. Dann wenn man irgendwann physisch oder psychisch eine absolute Grenze erreicht hat… Dann kann und sollte man aufgeben, andere Wege suchen, eine Auszeit nehmen.

Wenn man es kann. Ich kann nicht. Ich bin Mutter, genauer gesagt Mutter eines besonderen Jungen (*01/2014) und seiner großen Schwester (*10/2007). Ich bin also Mutter eines Kindes mit besonderen Bedürfnissen, eine „special needs mom“, wie es die englische Sprache so treffend nennt. Ich darf nicht aufgeben, wenn ich will, dass es ihm gut geht und er alles bekommt, was er braucht.

Man sucht sich das nicht aus, weiß Gott nicht, nicht wirklich. Auch wenn ein ziemlich unsensibler Mensch mal meinte, ich hätte ja die Wahl gehabt. Nun ja, das mag stimmen, aber in der 25. Schwangerschaftswoche wählt es sich nicht gerade leicht. Zumal, wenn es nicht mehr Information gibt, als dass es ein operabler Herzfehler ist und eventuell noch „irgendetwas anderes“. Ich habe gewählt. Ich habe meinen Sohn gewählt, gegen den Satz: „Ja, töten Sie meinen Sohn in meinem Bauch und dann gebäre ich ihn.“ Denn das hätte ich tun müssen und ich hätte es nicht überstanden. Es stellte sich dann heraus, dass es „noch etwas anderes“ gab, mehrere andere Sachen.

Jetzt stehe ich jeden Tag an meiner Grenze und muss sie oft, öfter, am öftesten (?) überschreiten. Und manchmal möchte ich einfach gehen. Manchmal gibt nicht mal mehr sein Lachen genug Kraft. Aber es geht nicht. Eine special needs mom geht nicht einfach, das tut sie nicht, niemals. Höchstens mal kurz. In die Wanne, wenn die beiden schlafen. Zum Glück schläft er seit einer Weile ziemlich verlässlich. Das war lange, sehr lange nicht so. Keine Chance auf Wanne. Nur dann, wenn mal die Oma da war oder wir dort waren (dass wir seit geraumer Zeit nur noch zu dritt sind, lässt sich hier ganz gut herauslesen, nehme ich an). Aber jetzt ist das besser. Kleine Schritte. Ganz kleine. Eigentlich macht er ja noch gar keine Schritte. Ob er es jemals können wird, weiß niemand. Aber das aG (außergewöhnlich Gehbehindert mit Anrecht auf einen Behindertenparkausweis) steht ihm von Amts wegen nicht zu, sagt das Amt.

Aber da ist die Hoffnung. Ohne sie ginge gar nichts. Die große Schwester ist die Hoffnung und Zuversicht in Person. Meistens. Manchmal frage ich mich, wie sie das macht. Und manchmal passt sie auf mich auf und nicht umgekehrt. Das darf so nicht sein, aber es passiert. Ich hoffe, dass sie weiß, wie sehr ich sie liebe. Dieses wunderbare großherzige Mädchen. Die beste große Schwester, die ein kleiner Krieger haben kann. Auch sie hat Grenzen und manchmal muss ich sie bremsen, diese nicht zu überschreiten. Vielleicht versteht sie es eines Tages, ja ganz sicher wird sie das. Wir sind ein Team, wir müssen es sein, wir wollen es sein.

Es macht uns stark. Stark gegen dumme Sprüche, einen sich rar machenden Vater auf Mini’s Seite, stark gegen komische Blicke. Warum legt die das arme Kind denn auf den Boden? Warum kriegt er denn noch Brei und Flasche, der ist doch schon viel zu alt dafür?! Warum schreit der denn so? Die hat ihr Kind ja überhaupt nicht im Griff! Was hat der denn komisches am Kopf?

Ich bin glücklich, dass er inzwischen frei sitzen kann, wenn man ihn hinsetzt. Und ich wäre überglücklich, könnte er sich selbst aufsetzen, aufstehen oder gar laufen. Ich bin froh, dass er überhaupt isst und trinkt und keine Magensonde zur Ernährung braucht. Ich wäre froh, könnte er normal hören und reden und mir sagen, was er möchte, was er grade braucht oder was ihm weh tut. Ich wäre froh, wenn seine Verdauung normal funktionieren würde und er keine Schmerzen durch zu festen Stuhl hätte, froh, wenn er nicht viel zu oft eine Nadel in den Handrücken, den Fußrücken, den Kopf gestochen bekommen würde. Ich wäre die glücklichste Mama der Welt, wenn er nur ein einziges Mal „Mama doof“ sagen würde, einfach weil er es kann.

Vielleicht wird er es sagen. Nachdem ich nun über zwei weitere OPs entschieden hatte. Implantate für künstliches Hören. Cochlea Implantat heißt das genau. Also vielleicht wird es damit gehen, man weiß (entgegen der Werbung von Krankenkassen) vorher nicht, wie gut das wirklich funktionieren wird. Aber wenn sie einmal drin sind, sind sie drin. Sein Leben lang nun. Wir sind gerade im Krankenhaus nach der Implantation der zweiten Seite. Und der aktuelle Stand mit momentan einem CI lässt hoffen.

Außerdem versuche ich es mit Gebärdensprache. Er wird sie eh brauchen und wir mit ihm. Aber da wären wir wieder mal beim System. Ein Amt müsste den Kurs bezahlen. Nein, zwei Ämter müssen, nur wissen sie scheinbar nichts davon. Sozialamt und Jugendamt, bedeutungsvolle Namen und doch wieder nur Steine. Große Steine. Und dumme Sprüche. Man sollte es nicht glauben, da sollten doch Menschen sitzen, die uns helfen. Vielleicht ist auch irgendwo einer dabei, aber das ist wie mit der Nadel im Heuhaufen. Deshalb gebe ich seit letztem Jahr 22 € im Monat für eine Rechtsschutzversicherung aus. Zusätzlich zu allen anderen Ausgaben. Ohne sicher sein zu können, dass die den Fall überhaupt finanziell tragen werden. Aber hey, ich bekomme ja Pflegegeld für mein krankes Kind, davon könnte ich doch den Gebärdenkurs privat finanzieren. Meint die Dame vom Sozialamt. Zuständig für die Eingliederungshilfe, die den Kurs zahlen sollte, also theoretisch. Wenn die Dame davon wüsste. Denn sie weiß es nicht. Kennt die gesetzliche Grundlage dafür nicht. Paragraph 53 SGB XII. Und Paragraph 16 Eingliederungshilfeverordnung. Sie ist die Sachbearbeiterin in der Eingliederungshilfe des Sozialamtes.

Wir befinden uns nun im Widerspruch über einen Anwalt. Und im gerichtlichen Eilverfahren. Für das besagte Rechtsschutzversicherung hoffentlich zahlen wird. Vorerst darf ich zahlen. Während ich einen Haushalt mit zwei Kindern führe, 25 Stunden arbeiten gehe, im Schnitt pro Woche 2-3 Termine mit dem Mini abarbeite, Berge von Papierkrieg erledige, Widersprüche formuliere und dafür abends/nachts stundenlang Recherche betreibe, diverse Familienmitglieder, Therapeuten, eine Lehrerin, Erzieherinnen und sämtliche Aktivitäten über meinen Kalender koordiniere und diesbezügliche Mails und WhatsApp-Nachrichten schreibe (und ich danke Gott, Larry Page und Sergej Brin und Herrn Zuckerberg für Google und Facebook und überhaupt!) und auch gelegentlich versuche, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und ab und an auch nochmal was für handmade by wenona zu zaubern.

Das war jetzt die „spontane Kurzversion“ davon, was bei uns so los ist. Eigentlich könnte ich ein Buch schreiben. Wenn ich Zeit hätte.

Vielleicht gehe ich nochmal in Elternzeit. Ohne Elterngeld, denn das ist ja aufgebraucht. Und auch ohne Jobcenter, denn den Spaß hatte ich schon in der ersten, zwangsläufig verlängerten Elternzeit, einschließlich Trennung und Umzug. Und ich kann sagen: NIE WIEDER! Nicht freiwillig. So große Steine, wie das JC sie verteilt, gibt’s eigentlich gar nicht. Und Papier, bergeweise, zig Bäume, so aussagekräftig, wie eine Filtertüte Kaffeesatz auf dem Kompost. Aber das ist eine andere Geschichte.

Jetzt recherchiere ich erstmal die gesetzlichen Grundlagen für den Schwerbehindertenausweis, den ich aktuell wieder neu beantragen muss. Es könnte ja besser werden. Spontanheilung von Herzfehler, hochgradiger an Taubheit grenzender Schwerhörigkeit etc.

Logisch, oder?

Und trotzdem lachen, leben und lieben wir! Oder grade deswegen? Besondere Kinder geben einem eine andere Weltsicht und das ist gut so 🙂

 

Nach laaaaaaaanger Abstinenz gibt es nun heute endlich mal wieder einen Beitrag 🙂
Weihnachten steht vor der Tür (noch knapp fünf Wochen… waaaaaaaaaaaaaas???!!!) und ich nutze jede freie Minute, die mir unser kleiner tapferer Mann und die beste große Schwester von allen lassen, um neben tausend anderen Sachen die Weihnachtsdeko für die Wohnung fertig zu machen.

Heute habe ich eine Idee aus einem Buch umgesetzt, hab ich mal irgendwo gesehen, für toll befunden und im Hinterstübchen abgespeichert. Nun ist es soweit, wir bauen einen Würfelzucker-Iglu mit Beleuchtung. Sooooooooo schön ❤ ❤ ❤

Was wir brauchen:

Pappe, Stift (oder Zirkel) und eine Schere

Würfelzucker, Zucker

kleine Schüssel, Löffel, Puderzucker und etwas Wasser

einen schönen Teller oder eine Platte, ein (schmales) Glas-Teelicht

Und so geht’s:

Mit dem Stift und unter Zuhilfenahme einer Schüssel o.ä. einen Kreis auf die Pappe zeichnen und ausschneiden. Wer einen Zirkel zur Hand hat, nimmt den… Der Kreis sollte nicht zu klein sein, aber auch auf den Teller/die Platte passen.

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Jetzt kommt Eskimo-Architektur für Anfänger 😉 Probehalber schon mal einen Kreis aus Würfelzuckerstückchen auf der Pappscheibe anordnen, die Lücken sollten nicht zu groß sein. Schön rund ausformen und dann aus dem Puderzucker mit wenig (!) Wasser eine zähe Masse anrühren. Das ist unser „Mörtel“. Wenn der zu flüssig ist, hält es nicht.

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Nun die Unterseite der Würfel mit der Masse bestreichen und „Stein auf Stein“ losmauern. Ich habe hierbei meine erste Runde nochmal nachjustiert und konnte noch drei weitere „Steine“ einfügen. Wer mag, stellt schon mal das Teelicht mit rein und wer es – wie ich – schon anzünden muss, passt bitte auf die Finger auf 😉

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Nun so hoch mauern wie es beliebt, noch mal nachformen und gut trocknen lassen, damit sich die Pappscheibe unbeschadet wieder herausziehen lässt, und: FERTIG 🙂

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Ich habe aus der restlichen Masse und losem Zucker noch „Schneewehen“ auf meine Platte gezaubert, das macht eine ziemliche Sauerei, sieht aber toll aus 😀 Da das nachbasteln echt einfach ist, geht das auch wunderbar mit (feinmotorisch schon etwas geschulten) Kindern, denen sicher noch andere Bauvarianten einfallen werden…

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heute mal nur ganz schnell ein DIY für ein paar süße anhänger, in diesem falle waren sie die deko für ein hochzeitsgeschenk für freunde…

man nehme stoffreste nach wahl, passende perlen und garn, textilkleber und eine entsprechende schablone.

mittels schablone die herzen nach wunsch ausschneiden, je eine vorder- und rückseite und mit textilkleber zusammenkleben, dabei am besten eine abwischbare unterlage verwenden, falls etwas kleber herausgedrückt wird. trocknen lassen und nach wunsch mit der näma eine ziernaht außen rum nähen. zum schluß eine perle auf garn auffädeln und als aufhänger befestigen, fertig! geht ganz schnell und sieht wunderschön aus…

gute nacht :o)herz anhänger

…wollte ich doch sieben sachen posten 😉 lang lang ist’s her… aber heute gibt es nun doch wieder mal was zu gucken!

da wir morgen zum heiligen abend gäste bekommen, hatten wir heute schon einiges vorzubereiten und begonnen haben wir mit dem schmücken des baumes. und wir haben einen tollen baum! gut ausgesucht, würde ich sagen…

nachdem der vierbeiner samt hundebett von seinem angestammten platz neben der couch vertrieben und dazu noch angewiesen wurde, nur ja nicht an dem baum zu markieren, haben wir ihn (den baum) auf eine kiste gestellt und angefangen mit schmücken. kugeln, strohsterne, stroh-steinböcke, stroh-engel, lichterkette, ein großer stern auf der spitze und die von mark gemopsten häkel-schneeflocken… ach ja, und ein kleiner holzpilz, den das tochterkind auf dem weihnachtsmarkt abgestaubt hat.

weihnachtsbaum

vom putzen hab ich mal keine bilder gemacht, wer will das schon sehen…! sehenswert dagegen ist unser ritterstern, der pünktlich zu weihnachten voll erblüht ist! ganz faszinierend fürs tochterkind war es, zusehen zu können, wie der stängel in die höhe wächst und sich die blüten rausschieben.

amaryllis

und weil wir die amaryllis so schön finden, bekommen die omas und die tante vom tochterkind gleich noch jeder eine zu weihnachten…

weiter ging es dann mit der vorbereitung des essens für morgen, traditionell gibt es bei uns am 24.12. kartoffelsalat mit würstchen und der salat ist dann immer meine aufgabe. dafür bekochte uns der beste aller männer zum mittag mit leckeren nudeln. aber zurück zum kartoffelsalat. ich mache ihn nach familientradition, die ich allerdings ein klein wenig abgewandelt habe.

man nehme: reichlich kartoffeln, die ich als pellkartoffeln koche mit viel salz und reichlich kümmel (was mein dad nicht weiß, macht ihn nicht heiß). nicht zu weich werden lassen.

pellkartoffeln

während die vor sich hin kochen, schnippele ich cornichons und apfel ganz klein und die schipsel dürfen schon mal mit etwas gurkenwasser in die große schüssel. dazu kommen noch gekochte eier. hier hab ich meinen ganz persönlichen schneidetrick: ich nehme den eierschneider und schneide die eier einmal quer und einmal längs und tataaaaaa, perfekte streifen, ganz fix.

zutaten

dann kommen die kartoffeln dazu. die viertele ich und schneide sie auch mit den eierschneider in scheiben. mit fleischsalat ergänzen (unser liebster ist der vom aldi…) und noch etwas mayo dazu (die von knorr). reichlich salz und pfeffer drüber und für die geschmeidigkeit noch etwas kaltes wasser (kaffeesahne geht auch, die mag ich aber nicht). alles gut durchrühren, abschmecken, fertig, lecker!

kartoffelsalat

zwischendurch dem beleidigt-ignoranten vierbeiner mal noch ein leckerlie und ein paar streicheleinheiten zur beschwichtigung geben… immerhin muss der arme ja jetzt an der warmen heizung schlafen, wo er grade auch ganz geräuschvoll schnarcht. scheint ein wirklich schweres los zu sein…

beleidigter hund

dann mal eben noch die windlichter mit neuen teelichtern bestückt, damit wir es morgen gemütlich haben. ein paar muss ich noch verteilen, denke ich… den tisch machen wir dann morgen größer und kuchen backen wir heute abend noch. der weihnachtsmann kann also kommen…

teelichter

ich wünsche euch allen ein paar besinnliche und stressfreie tage im kreise eurer lieben! einen fleißigen weihnachtsmann und dann natürlich auch schon mal einen guten rutsch ins neue jahr! wir haben das glück, ein paar tage frei zu haben und für mich geht es dann am 09.01.2013 mit einem neuen job weiter. ich bin gespannt und entspanne jetzt ein bisschen 🙂

probenähen…

…für das rehlein Annalii von RevoluzZa

dafür habe ich mich beworben und wurde ausgewählt :o) erst einmal danke dafür! nachdem ich erst mal ein druckerproblem hatte (natürlich steigt der aus, wenn ich ein schnittmuster drucken will und meckert dann noch über die neue original(!)patrone, dass es die falsche wäre…), konnte ich einige tage später endlich alles ausdrucken und dann die meditative ruhestunde beim zwergenkarate dafür nutzen, alles auszuschnippeln.
ich habe mich für die große variante entschieden (im nachhinein definitiv die richtige entscheidung) und musste schon beim ausschneiden viele bohrende fragen diverser 5-jähriger karate-mädels beantworten: „was machst du da?“, „warum machst du das?“, „was ist das?“, wieso hat das reh ein herz?“, „für wen wird das?“, musst du das noch zusammenkleben?“, „warum musst du das noch zusammenkleben?“, „warum machst du das aus papier?“ usw., usw., usw. zum glück hieß es dann gleich „aufstellung“ und ich hatte meine ruhe 😉

heute dann hatte ich mir fest vorgenommen, Annalii zu nähen… also stoff aussuchen, schnitteile kleben und los…

zuschnitt
wie du siehst, sollte das rehlein braun/rosa werden… die augen hatte ich zwar zugeschnitten, hab mich dann aber während des nähens spontan für aufgestickte schlafäuglein entschieden. das kleine herzchen hab ich letzlich doch weggelassen, war mir irgendwie too much.
als erstes hab ich aber mal die hörnchen  gemacht, umstülpen ist bissl knifflig, aber gut machbar mit einem chinesischen Essstäbchen (wie in der anleitung vermerkt).

hörnchen

danach gings ans rehlein an sich… lätzchen applizieren (ist immer noch nicht so wirklich meins), gesicht aufnähen mit nase und wangen. dann die augen und den mund aufsticken. merke: sticken auf fleece ist schwerstarbeit für mensch und material! :/ dann noch die ohren, das schwänzchen, die punkte, den huf aufnähen und das bein und sommersprossen (die lieb ich auch liebe suse!) aufsticken… so viel arbeit für so ein kleines tierchen 😉 es ist wirklich süß und ich werde vermutlich noch mal eins nähen, um die „fehler“ besser zu machen (z.b. nahtzugabe für den körper macht sich auf jeden fall besser), aber mehr wird es dann sicher nicht werden 😉 zu wenig zeit (ich darf mal auf die aktuelle uhrzeit von 23:08 uhr hinweisen) 😉

rohling

besticken

vorderseite fertig

Annalii

das zusammennähen geht dann schnell, wie gesagt, mit nahtzugabe für den körper wäre es sicher etwas schöner (runder) geworden. mit der klasse anleitung werden alle schritte bestens beschrieben. füllen und abnähen der ohren und des schwänzchens geht auch ganz fix, das zunähen unten erspare ich mir heute in anbetracht der uhrzeit!

süß ist das tierchen in jedem fall, wenn auch viel arbeit… danke RevoluzZza!

eigentlich…

…habe ich ja nur selten glück bei gewinnspielen, bei diesem hier versuche ich es trotzdem mal!

was es zu gewinnen gibt? 4 verschiedene stoffe nach wahl auf meinem wunschzettel vom stoffkontor

das wär’s doch!

also ich war dann mal stöbern und wünsche mir:

wellness fleece bedruckt „rentiere“ farbe grau-weiß

– wellness fleece bedruckt „rentiere“ farbe rot-rosa

stretch baumwoll jersey „little pirates“ farbe azur-blau

baumwollstoff „sterne mittel“ farbe farn-grün weiß

 

ist das dann eigentlich jeweils 1 meter? mmh, hab nichts darüber gefunden und lasse mich dann mal überraschen… ich hätte ja lieber 2 meter 😉

also ab jetzt heißt es „daumen drücken“!

 

selfmade-vogelfutter

geplant war es schon lange, heute nun haben wir mal zeit gefunden, das selfmade-vogelfutter für den winter herzustellen. nach anfänglichem suchen nach der käuflich erworbenen futtertüte (baumarkt), kam der topf mit einem großen stück pflanzenfett auf den herd. mittlere bis wenig hitze reicht, das fett muss nur schmelzen. hier darf dann auch mal vom zwerg gerührt werden. ferner kann von den zusätzlich eingeplanten walnusskernen genascht werden…

während das fett so vor sich hin schmilzt, können die weiteren untensilien zusammengekramt werden, so noch nicht geschehen: diverse behälter mit schönen formen, z.b. silikonbackförmchen, nachtischschalen oder ähnliches aus glas, metall, silikon oder anderem hitzefesten material. bei manchen backformen hat man glück und es ergibt sich automatisch ein loch zum späteren aufhängen, bei anderen behältern muss man sich was einfallen lassen, oder man sticht später ein loch mit einem erhitzen metallstab durch. wir haben kleine ausstecher als platzhalter für die löcher genommen, die müssen später noch ein bissl nachgearbeitet werden, da doch etwas fett drunter durch gelaufen ist, das ist aber halb so wild…

die förmchen dann mit der körnermischung und in unserem fall nochmit gehackten wallnüssen und selbst geernteten sonnenblumenkernen befüllen bis knapp unter die platzhalter-förmchen bzw. unter den rand der erhebungen, die später für das loch sorgen sollen.

inzwischen sollte das fett soweit geschmolzen sein, vorsicht es darf nicht anfangen zu brutzeln! trotzdem ist es jetzt ziemlich heiß und man sollte es vorsichtig handhaben. ich hab eine kleine kelle benutzt zum einfüllen, da gießen zu viele körner beiseite spülen würde.

anschließend kann man sich entspannt zurücklehnen und das ganze in ruhe abkühlen lassen. die glasförmchen haben wir noch in den kühlschrank gestellt, die silikonformen sind dazu noch zu weich. da dauert es eben länger…

beim herauslösen ist ein ruhiges händchen gefragt, zur not umdrehen und kurz mit heißem wasser übergießen, damit sich die formen leichter lösen. die löcher noch mal ein wenig nacharbeiten und von nun an kühl lagern bis zur verwendung (wir warten noch ein wenig, denn im moment ist es zur futtersuche ja weder zu kalt noch zu verschneit, so dass die piepmätze noch ausreichend futter finden).

das foto vom fertigen futter reichen wir nach, wenn alles ausgehärtet und gelungen ist. viel spaß beim nachmachen!

 

kleiner nachtrag:

nachdem die silikonformen ein paar stunden auf der terrasse zugebracht haben und die glasschalen im kühlschrank, ist alles fest und ich hab mein glück versucht…

fazit: die herzen füllen wir beim nächsten mal voller und ohne förmchen in der mitte, sie brechen zu leicht durch. sie werden aber auf einem teller ganz sicher auch toll aussehen! die glasschälchen werd ich dann so wie sie sind rausstellen, wenn es kälter wird, denn zum einen sieht das schön aus und zum anderen löst es sich doch recht schwer ab. die „kuchen“ sind toll geworden und werden dann später aufgehangen. herzen machen wir bestimmt noch mal und stechen dann nachträglich ein loch durch, oder „backen“ eine schnur mit ein…

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